Selbstständig oder angestellt? Die große Frage!

selbstst„Scheinselbstständigkeit“ ist immer wieder ein großes Thema bei der Sozialversicherung und deren Trägern. Bereits um das Jahr 2000 hat dieser Begriff seine Definition stark geprägt. Damit man bei der Entscheidung, Selbstständiger oder Angestellter richtig liegt, wurde bei der Deutschen Rentenversicherung die Clearingstelle vor mehreren Jahren bereits eingerichtet, diese entscheidet auf Anfrage ob man eine „abhängige Beschäftigung“ ausübt – also angestellt ist – oder selbstständig arbeitet.

Betroffene können unter anderem mit Klärung des § 7 Abs. 1 SGB IV selbst prüfen, welche Kriterien zu welcher Form von Erwerbstätigkeit führen oder welche Form vorliegt.

Demnach ist ein „Beschäftigter“, das heißt Angestellter, wer seine „vertraglich geschuldete Leistung im Rahmen einer von Dritten bestimmten Arbeitsorganisation erbringt“. Diese Eingliederung in eine fremde Arbeitsorganisation zeige sich unter anderem darin, dass der Beschäftigte „einem Weisungsrecht seines Vertragspartners unterliegt“, so die Rentenversicherung. Dieses Weisungsrecht könne „Inhalt, Durchführung, Zeit, Dauer und Ort der Tätigkeit betreffen“.

Freie Verfügungsmöglichkeit über die eigene Arbeitskraft

Weiter stellt die Rentenversicherung klar: „Eine selbständige Tätigkeit hingegen wird durch die freie Verfügungsmöglichkeit über die eigene Arbeitskraft sowie die im Wesentlichen frei gestaltete Tätigkeit und Arbeitszeit und dem Vorliegen eines unternehmerischen Risikos – dem aber entsprechende unternehmerische Chancen und Möglichkeiten gegenüber stehen müssen – gekennzeichnet.

Eine sogenannte Scheinselbständigkeit liegt vor, wenn eine erwerbstätige Person als selbständiger Unternehmer auftritt, obwohl sie von der Art ihrer Tätigkeit her Arbeitnehmer ist. Entscheidend ist, ob bei einer Gesamtbetrachtung des Einzelfalles die Merkmale einer abhängigen Beschäftigung oder einer selbständigen Tätigkeit überwiegen.“

Ob es sich bei Ihrer Tätigkeit um eine Selbstständigkeit oder ein Angestelltenverhältnis handelt ist zu prüfen. Der Gesetzgeber ist seit Langem bemüht, Scheinselbständigkeit zu bekämpfen, so Rentenberater Merz von der Kanzlei Merz Rentenberatung. Scheinselbstständigkeit wurde als ein Fall von Schwarzarbeit definiert. Die Beratung und Aufklärung dieser Fälle ist sowohl für Auftraggeber als auch für Auftragnehmer von größter Bedeutung.

Für eine Erstberatung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kanzlei Merz Rentenberatung, Rentenberater Matthäus Merz.

Sicherheit ab der Ausbildung, Berufsunfähigkeit versichert

Berufsunfähigkeit, mit dieser Thematik muss man sich ab dem ersten Tag seines Arbeitslebens auseinandersetzen, so Rentenberater Matthäus Merz von der Kanzlei Merz Rentenberatung.

Bereits mit dem ersten Arbeitstag an sind Auszubildende in der gesetzlichen Rentenversicherung geschützt. Im Fall eines Unfalls können Berufseinsteiger auf das Vorsorgepaket der gesetzlichen Rentenversicherung zurückgreifen. Wird  beispielsweise durch einen schwerer Arbeitsunfall eine volle Erwerbsminderung verursacht, können sie Rente erhalten. Ergebnis, volle Lohnersatzfunktion. Der besondere Schutz gilt auch bei Unfällen auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

Schon der erste Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung genügt, damit beim Eintritt eines Ernstfall eine Rente fließt. Grundsätzlich muss zum Unfallzeitpunkt ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis bestehen, führt Rentenberater Merz aus.

Auszubildende sind auch dann geschützt, wenn sie wegen eines Freizeitunfalls oder einer Krankheit nicht mehr arbeiten können und voll erwerbsgemindert werden. Hier gilt die Sonderregel, dass die Rentenvoraussetzungen schon dann erfüllt sind, wenn in den letzten zwei Jahren mindestens ein Jahr eine versicherungspflichtige Beschäftigung bestand. Die normale Mindestversicherungszeit von fünf Jahren ist in diesem Fall nicht erforderlich. Das gilt auch dann noch, wenn die volle Erwerbsminderung bis zu sechs Jahre nach dem Ende einer Ausbildung eintritt.

Auch bei Berufsanfängern gilt der Grundsatz „Reha vor Rente“. Um den Versicherten nach Unfall oder Krankheit den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, wird zunächst alles getan, um ihre Erwerbsfähigkeit durch medizinische oder berufliche Rehabilitation wiederherzustellen. Diese Rehabilitationsleistungen sind im Versicherungsschutz der gesetzlichen Rentenversicherung enthalten – und zwar ohne Aufpreis, so die Deutsche Rentenversicherung.

Im Falle eines Falles stehen wir Ihnen für eine Erstberatung gerne zur Verfügung. Kanzlei Merz Rentenberatung, Rentenberater Matthäus Merz